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1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig aufgrund der
Aufträge der Einlieferer. Sie wird auf Kommissionsbasis im eigenen Namen
für fremde Rechnung durchgeführt. Die Aufstellung der Einlieferer befindet
sich am Ende des Buchkataloges.
2. Die Versteigerung erfolgt gegen sofortige Barzahlung oder bankbestätigtem
Scheck. Öffentlichen Institutionen und Bibliotheken wird ein Zahlungsziel
von vier Wochen eingeräumt.
3. Der Ausruf erfolgt in der Regel mit zwei Dritteln des Schätzpreises,
wenn dem kein vom Einlieferer gesetztes Limit entgegensteht. Gesteigert
wird um jeweils 5 bis 10 Prozent. Das höchste Gebot erhält den Zuschlag,
wenn nach dreimaligem Aufruf kein Übergebot abgegeben wird. Unter gleich
hohen Geboten entscheidet das Los. Kann eine Meinungsverschiedenheit über
einen Zuschlag nicht sofort geklärt werden, wird die Nummer neu ausgeboten.
4. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Nummern außerhalb der Reihenfolge
zu versteigern, zu trennen, zusammenzufassen, zurückzuziehen und den Zuschlag
unter Vorbehalt zu erteilen. Er ist berechtigt, schriftliche und mündliche
Gebote ohne Begründung zurückzuweisen.
5. Auf den Zuschlagspreis ist ein Aufgeld von 24% zu entrichten, in dem
die gesetzliche Umsatzsteuer ohne separaten Ausweis enthalten ist (Differenzbesteuerung).
Auf Zuschläge für Katalogpositionen, die mit einem *
gekennzeichnet sind, ist ein Aufgeld von 17%, auf den Rechnungsendbetrag
die Mehrwertsteuer von z.Zt. 7% (ermäßigt bei Büchern, dekorativer
Graphik, Autographen und Kunst) oder 19% zu entrichten (Regelbesteuerung).
Für deutsche Unternehmen, die zum Vorsteuerabzug bei Büchern und
Kunstgegenständen berechtigt sind, kann auf Wunsch die Gesamtrechnung
wie bisher in der Regelbesteuerung durchgeführt werden. Ausländischen
Käufern außerhalb der EU und bei Angabe ihrer USt.-Identifikations-Nr.
als Nachweis ihrer Berechtigung zum Bezug steuerfreier innergemeinschaftlich
Lieferungen auch Unternehmen innerhalb der EU wird keine Mehrwertsteuer
berechnet, wenn der Versand der Ware durch uns vorgenommen wird. Anderen
Käufern aus EU-Ländern muß die Mehrwertsteuer berechnet
werden. Bei Selbstmitnahme der Ware muß die Mehrwertsteuer berechnet
werden. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen
bedürfen wegen der komplizierten Kriterien und der Belastung der Buchführung
einer besonderen Nachprüfung und eventuellen Korrektur! Irrtum vorbehalten.
6. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung. Kommissionäre haften
diesbezüglich für ihre Auftraggeber. Das Eigentum an dem ersteigerten Gut
geht erst mit vollständiger Bezahlung, die Gefahr gegenüber jeglichem Schaden
jedoch bereits mit dem Zuschlag auf den Ersteigerer über.
7. Ersteigertes Gut wird erst nach erfolgter Bezahlung ausgehändigt. Aufbewahrung
und Versand erfolgen auf Rechnung der Käufer; die Kosten für Versand, Verpackung
und Versicherung werden mit der Gesamtrechnung berechnet. Gerahmte Graphiken
werden wegen des Bruchrisikos nur auf ausdrücklichem Wunsch und auf Gefahr
des Käufers mit Glas und Rahmen versandt. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen
in Höhe von mind. 5% (Unternehmen 8%) berechnet. Im übrigen kann der Versteigerer
bei Zahlungsverzug wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages oder nach Fristsetzung
Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Schadensersatz kann in
diesem Falle auch so berechnet werden, daß die Sache in einer neuen Auktion
nochmals angeboten wird und der säumige Käufer für den eventuellen Mindererlös
gegenüber der vorangegangenen Versteigerung und für die Kosten der erneuten
Versteigerung einschließlich der Gebühren des Auktionshauses aufzukommen
hat.
8. Sämtliche zur Versteigerung kommenden Gegenstände können vor der Versteigerung
zu den angegebenen Zeiten besichtigt und geprüft werden. Die Katalogbeschreibungen
sind mit der notwendigen Sorgfalt vorgenommen, bedeuten jedoch keine Garantie
im Rechtssinne. Die Sachen sind gebraucht; ihr Erhaltungszustand ist, sofern
nicht anders vermerkt, gut und dem Alter entsprechend; auf Besitzvermerke
von Vorbesitzern wie z. B. Namenszüge, Exlibris oder Stempel sowie geringfügige
altersbedingte Mängel wird nicht in jedem Fall hingewiesen. Zeitschriften,
Serienwerke, Gesamtausgaben und Konvolute sind nicht im einzelnen kollationiert
und stets von jeder Reklamation ausgeschlossen.
9. Nach erfolgtem Zuschlag können Zuschreibungen und Erhaltungszustände
nicht beanstandet werden; Reklamationen bezüglich der Vollständigkeit sind
innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt der Sendung dem Versteigerer schriftlich
mitzuteilen. Reklamationen, die bis 5 Wochen nach Auktionsschluß erhoben
werden, werden nach Möglichkeit auf dem Kulanzwege geregelt. Bei später
vorgetragenen begründeten Mängelrügen hinsichtlich der Vollständigkeit erklärt
der Versteigerer sich bereit, innerhalb der Verjährungsfrist von 12 Monaten
nach Zuschlag die Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Einlieferer geltend
zu machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme des Einlieferers erstattet
der Versteigerer dem Käufer den Kaufpreis.
10. Schriftliche Aufträge übernimmt das Auktionshaus spesenfrei für den
Auftraggeber. Telefonische, telegraphische und fernschriftliche Aufträge
bedürfen der schriftlichen Bestätigung. Für Aufträge, die später als 24
Stunden vor dem angesetzten Auktionstermin oder während der Auktion eingehen,
übernimmt der Versteigerer keinerlei Haftung. Übermittlungsfehler und postalische
Verzögerungen gehen zu Lasten der Auftraggeber.
11. Erfüllungsort ist Berlin-Wilmersdorf. Gerichtsstand für Vollkaufleute,
juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche
Sondervermögen ist Berlin-Wilmersdorf. Es wird ausschließlich deutsches
Recht zur Anwendung gebracht; die Vorschriften des Einheitlichen (internationalen)
Kaufrechts sind ausgeschlossen.
12. Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam
sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt. Mit der Abgabe
eines mündlichen oder schriftlichen Gebotes bestätigt der Bieter, die Versteigerungsbedingungen
zur Kenntnis genommen zu haben und anzuerkennen.
Die Versteigerer: Cornelius Hauff und Dirk Auvermann
1. The auction is voluntary and takes place on the basis of
the vendor’s instructions. It is undertaken by us in our own name
for the account of third parties. At the back of the catalogue for Rare
Books you will find the list of consignors.
2. The terms of payment are cash payment in EURO. Public institutions and
libraries are granted four weeks credit.
3. Bidding commences at approximately two thirds of the estimate, when a
higher reserve price has not been set by the vendor. Bidding will not start
below 2/3rds of the estimate. Bids are raised by 5-10 % in each instance.
Lots are knocked down to the highest bidder if no higher bid is received
after three times of asking. In the case of two equal bids, the buyer is
determined by drawing lots. If a difference of opinion regarding a hammer
price cannot be resolved at once, the lot in question will be resubmitted
for auction immediately .
4. The auctioneer reserves the right to auction lots out of sequence, to
split lots, to combine separate lots, to withdraw lots, and to knock down
conditionally. He is entitled to reject bids, either written or verbal,
where appropriate security or satisfactory references have not been supplied
prior to the auction.
5. A premium of 24% will be added to the hammer price. This includes the
Value Added Tax, calculated according to the Margin Tax Scheme. This tax
will not be shown separately on the invoice. For catalog items marked with
an asterisk (*) the value added tax of 7% (books, art, autographs etc) or
19% (other items according to German law) will be added to the combined
hammerprice and premium of 17% . Buyers from third countries (i.e. outside
the European Union) are not liable to VAT and trade buyers from EU-countries
who have VAT Identification Number, registered with us before the sale,
will be freed from VAT for all trade purposes if the mailing of the goods
is handled by us. All other EU-buyers are liable to VAT. If the goods are
picked personally by the buyer VAT will be charged. Invoices issued during
or immediately after the auction are temporary and are subject to later
control.
6. The buyer is liable for acceptance of the goods and for payment. Agents
are jointly and severally liable with their principals. Ownership only passes
to the buyer when full payment has been received. The buyer, however, immediately
assumes all risks when the goods are knocked down to him.
7. Auction lots will, without exception, only be handed over after payment
has been made. Storage and dispatch for non-local buyers are at their expense
and risk. Charges for dispatch, packing and insurance are billed separately.
Dispatch is made only after receipt of payment in full. In the event of
delayed payment, the buyer is liable for all resultant damages, in particular
interest and exchange losses. If the buyer fails to make payment in full
within two weeks after the final day of the sale, we shall be entitled to
charge interest at a rate of 5% for private customers and 8% for commercial
customers, or to cancel the sale, to resell the property, to set off any
amounts which we may owe the buyer in any other transactions, and to commence
any legal proceedings to the fullest extent permitted under applicable law.
8. All objects put up for auction can be viewed and examined prior to the
auction at the times made known. Greatest care is taken with the catalogue
descriptions, these however do not grant legal guarantee. The objects are
secondhand. The condition, unless otherwise stated, is good and appropriate
to the age. Traces of previous ownership (Book-plates, signatures, stamps)
as well as signs of fair wear and tear (missing clasps, yellowing paper)
are not necessarily specifically mentioned. Periodicals, serial works, collected
works and combined lots are not always individually collated. No claims
will be accepted in respect of these and they are usually (but not necessarily
) included in the catalogue with the indication „oRR./Waf.“
( ohne Reklamationsrecht/ sold with all faults).
9. Claims must be registered within three days of the receipt of the goods.
The auctioneer accepts no liability for defects. He will however accept
responsibility, in respect of properly founded claims for defects made within
the term of limitation of twelve months, for making claims for restitution
against the vendor. In the event of a successful intervention the auctioneer
will reimburse the payer for the price of purchase.
10. Hauff & Auvermann will execute written bids for the buyer at no
charge. Telephone, telegraphic and faxed bids must be confirmed in writing.
For absentee/written bids the buyer authorizes the auctioneer to execute
his bids. For telephone bidding during the auction a staff member will execute
the buyers bids as advised on the telephone. For Post Auction Sales the
buyer will relay his limit price orders for unsold lots either in writing
or per telephone. In aforementioned cases the rules for distant selling
contracts (§§ 312b-312d BGB) do not apply. The auctioneer accepts
no liability of any nature for bids received later than 24 hours before
the commencement of or during the auction; for bids duly received and through
negligence not carried out only to the extent of the estimate. Errors in
transmission and postal delays are at the buyer’s risk.
11. The place of fulfillment and jurisdiction is Berlin Wilmersdorf. German
law applies exclusively. The provisions of international business law are
expressly excluded.
12. Should one or the other of the above conditions become wholly or partly
ineffective, the validity of the remainder remains unaffected.
By making a bid, either verbally or written, the bidder confirms that he
has taken note of the terms of sale by auction and accepts these. In the
event of dispute the German version of the above terms of Sale is valid.
The same applies to all catalogue descriptions.
The Auctioneers: Cornelius Hauff and Dirk Auvermann